skulptur - symposion - interdisziplinäre projekte 

Heuschrecke auf Steinskulptur im lauster Steinbruch in kras. Treffen bei Ossiacher See.

Artist in Residence 2026

Koordination: Romana Egartner

Katharina Gruzei und Sascha Mikel
5. 9. - 27. 9. 2026

Ludwig Kitzinger artist in residence bei Kunstwerk Krastal.

Ludwig Kittinger
artist in residence
9.8 - 6.9.2025

Ludwig Kittinger
s Arbeiten stehen in einer ständigen Beziehung zu einem Merkmal des Handwerks: der regelmäßigen Erfahrung, dass Werkzeuge und Materialien ihre eigene Realität ausüben und eine Vitalität besitzen, die weit über die Subjekt-Objekt-Korrelation hinausgeht. Wenn Dinge im Modus des 'Zuhandenseins' im Gegensatz zum bloßen 'Vorhandensein' erscheinen, können sie nur genutzt werden, indem man sich mit ihrer autonomen Tendenz verbindet. Einige seiner Arbeiten erinnern an Reinszenierungen von Formen oder Methoden aus der vorindustriellen Vergangenheit. Mit Merkmalen eines visuellen Widerstands, spiegeln seine Arbeiten den Dialog des Künstlers mit taktilen und materiellen Qualitäten wider und verknüpft diesen mit einer ökologischen Kritik.





vorstellung der teilnehmer und eröffnung:
samstag, 16 august ab 18 Uhr

finissage:
freitag, 5 september ab 18 Uhr
bildhauer:innenHaus [kunstwerk] krastal

Maureen Kägi  artist in residence bei Kunstwerk Krastal.

Maureen Kägi
artist in residence
9.8 - 6.9.2025

Maureen Kägis Werke umfassen ein breites Spektrum von Malerei und Zeichnung über Performances bis hin zu konzeptionellen Ansätzen mit Raum und Umwelt. Sie nutzt verschiedenfarbige Acrylstifte, um geometrische Liniengeflechte zu generieren, die oft Illusionen von Bewegung, Flüssigkeit und Unschärfe entspringen lassen, und setzt diese durch den Einsatz von Öl- und/oder Acrylfarben in ein neues Verhältnis. Vergleichbar mit der Beziehung zwischen dem Flüchtigen und dem Festgefügten, verschmelzen nach dem Prinzip der Aufhebung organische und konstruierte Elemente und erzeugen eine neue Synthese. Ihre Praxis zeichnet sich dabei durch ein Wechselspiel zwischen Zufall und Kontrolle, sowie zwischen Verweigerung und Beharrlichkeit aus. Durch die Manipulation von Materialien verschiebt sie deren Merkmale und schärft so ihren Blick für Themen wie die Beschleunigung der Gesellschaft, die visuelle Myopie und erforscht Resonanzverhältnisse zur Umwelt.

www.maureenkaegi.net/

Anna Vasof artist in residence bei Kunstwerk Krastal. Nussknacker.

Anna Vasof
artist in residence
mai sowie 9.9 - 29.9.2024
kooperation: Romana Egartner

Anna Vasof ist eine zeitbasierte Künstlerin mit einem Hintergrund in Architektur und Transmedia-Kunst. Vasofs Kunst überwindet Grenzen und bindet das Publikum mit Witz und Schalk ein, während sie soziale Themen durch alltägliche Objekte behandelt. Ihre Arbeit lädt die Zuschauer.

vorstellung und präsentation:
freitag, 27. september ab 17 Uhr
steinbruch Lauster, krastal (bei schönem Wetter) anschließend im bildhauer:innenHaus [kunstwerk] krastal

https://annavasof.net/

Julie Glaspie, bildhauerin aus Kanada als artist in residence bei Kunstwerk Krastal. Kanadisch-Österreichische Freundschaft.

Julie Glaspy
artist in residence
mai sowie 9.9 - 29.9.2024
kooperation: Romana Egartner

 hat Ihre künstlerische Arbeit dem Medium Stein gewidmet. In Kommunikation mit dem Material erforscht Sie die rohe Schönheit in all ihren Stadien. Inspiriert von der Natur bringt sie Bewegung und Licht ins Spiel, die an Wind und Wasser, die Träger von Veränderung und Erosion, erinnern. Organische Formensprache in einer wirbelnden Transformation des Vertrauten. Regeneration und Wiedergeburt, ein kompletter Kreislauf. Ganzheitlichkeit. Ihre Arbeit lädt dazu ein, die rohen und umgestalteten Aspekte des Selbst in der Welt zu erforschen.


vorstellung und präsentation:
freitag, 27. september ab 17 Uhr
steinbruch Lauster, krastal (bei schönem Wetter) anschließend im bildhauer:innenHaus [kunstwerk] krastal




https://julieglaspy.com/

Istcan Antal, artist in residence bei Kunstwerk Krastal. Interaktive Kunst, Interdisziplinäre Projekte.

Antal Istvan
artist in residence
1.6 - 25.6.2023

organisation: Romana Egartner


Die Arbeit, die ich im Krastal umsetzen will, ist eine interaktive Installation, die einem Thron ähnelt. Der Thron als Objekt war schon immer ein Symbol für Macht und Stärke. Der Thron, den ich schaffe, verändert im Gegensatz zu seiner üblichen Funktion seine Position in der Vertikalen. Es ist schwierig, darin zu bleiben, man muss balancieren und Kraft aufwenden um die Position zu halten. Die Skulptur kann sich um sich selbst drehen, nicht nur um ihr Inneres. Die Betrachter reagieren auf den in der Marx'schen Philosophie angelegten Überbau. Dies zeigt sich vor allem darin, dass die Bedürfnisse von Menschen am Rande der Gesellschaft und verschiedener Nutzergruppen in den Vordergrund gestellt werden.

Meiner Meinung nach initiiert ein Kunstwerk, wenn es veröffentlicht wird, im Idealfall eine Kommunikation zwischen dem Schöpfer und dem Rezipienten durch das Objekt und infolgedessen, indem es einen Dialog eröffnet, wird das Kunstwerk so kontextualisiert. Ich halte es für wichtig, dass ein funktionales Objekt die Aufgabe hat, einen sozialen Dialog über ein bestimmtes Thema zu eröffnen und dass es entsprechend dieser Aufgabe funktioniert. In diesem Zusammenhang können wir auch über das Ethos des "Metadesign" sprechen, das darauf abzielt die sozialen, wirtschaftlichen und technischen Infrastrukturen zu definieren und zu schaffen, in denen neue Formen des kollaborativen Designs stattfinden können. Folglich sind die interaktiven Installationen, die ich schaffe, auch Gebrauchsgegenstände, die sich an der Schnittstelle von Form und Inhalt zwischen der bildenden und der angewandten Kunst treffen.


eröffnung vorstellung
freitag, 9. juni ab 18 Uhr
bildhauer:innen haus - krastal

präsentation
samstag, 24. juni ab 18 Uhr
bildhauer:innen haus - krastal

https://istvanantal.at/ 

Kerstin Bennier als artist in residence bei Kunstwerk Krastal.

Kerstin Bennier

artist in residence
1.6 - 25.6.2023

organisation: Romana Egartner

Start des Projektes: same same but different…

eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem laufenden Krieg in der Ukraine

In Anlehnung an die Wand der Erinnerungen an diejenigen, die für die Ukraine gestorben sind, möchte ich mit meiner neuen künstlerischen Arbeit den zivilen Todesopfern des aktuell laufenden Angriffskrieges in der Ukraine gedenken. same same but different... soll eine Installation aus maßstabsgetreu nachgebildeten Polaroid Fotoformaten werden. Jedes Bild wird ein für sich selbst stehendes Unikat, einzigartig wie der Mensch, für den es im Gedenken stehen soll. Ich werde dazu die Techniken des Marmorierens mit Tusche auf Papier verwenden. Das vorläufige Ende dieser Arbeit wird mit dem Erreichen der Stückzahl von 8.030 sein, die Summe ergibt sich aufgrund der offiziellen Zahlen an zivilen Todesopfern laut dem UN-Hochkommissariat für Menschenrechte. (Stand 17.4. 2023) Die Installation ist zweifärbig konzipiert: die schwarzen Bilder werden für die Erwachsenen & die roten Bilder für die Kinder stehen.

Für mich ist es wichtig, mich mit den Auswirkungen von Kriegen auf unschuldige Zivilisten auseinanderzusetzen und meine Solidarität mit den Opfern zu zeigen. Meine neue Künstlerische Arbeit same same but different... kann hierbei einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie die menschliche Tragödie auf eine visuelle und emotionale Weise darstellt. Im Zuge dieser - für mich wichtigen - neuen Arbeit, möchte ich versuchen die Aufmerksamkeit der Betrachter auf eine andere Sichtweise zu lenken und für die Dauer der Produktion dieser Arbeit (geplant sind min. 8 Monate) mich diesen unschuldigen Menschen, die diesem Krieg bis dato schon zum Opfer gefallen sind, aufgrund der geplanten Arbeitsweise, täglich widmen und versuchen, ein greifbares Bild in Form einer großflächigen Installation zu kreieren und somit diesen Menschen gedenken.


eröffnung vorstellung
freitag, 9. juni ab 18 Uhr
bildhauer:innen haus - krastal

präsentation
samstag, 24. juni ab 18 Uhr
bildhauer:innen haus - krastal




https://bennier.net/

Matija Schellander als artist in residence bei Kunstwerk Krastal. Soundskulptur.

Matija Schellander
artist in residence
7.6 - 4.7.2022

koordination: 
Romana Egartner

Matija Schellander lebt und arbeitet als Komponist, Kontrabassist und Elektromusiker in Wien, wo er für Musikensembles, Theaterstücke, zeitgenössische Tanzaufführungen komponiert und Soundtracks für Filme macht. Er arbeitet an Soloprojekten und arbeitet mit mehreren internationalen Künstlern zusammen.
"Ich werde mich auf die Umgebung Krastal einlassen und mit den Ohren auf die Suche gehen. Steinbruch, Wald und menschliche Spuren klanglich erforschen. Die gefundenen Klänge mittels Mikrofonen einsammeln und im temporären Studio im Krastal modulieren und transformieren. Ich setze hierfür Computer und Modularsynthesizer ein. Mit diesem Klangmaterial möchte ich eine begehbare Installation aus Lautsprechern bespielen. Diese soll aus vielen verschiedenen Lautsprechern bestehen - ein Lautsprecherorchester, das alle zugänglichen Räume im Atelierhaus im Krastal bespielt. Aufbauend auf den Ergebnissen der elektronischen Musik seit den 1960er Jahren, der Musique concrète und Akusmatik entsteht eine Klangskulptur, die die räumliche Ausdehnung durch mehrere Kanäle nutzt.
Die Installation soll konzertant von mir bespielt werden, in einem Abschlusskonzert meiner Residency.

Hier steht für mich neben dem eigentlichen elektronischen Klangmaterial auch eine Manipulation der akustischen und klanglichen Eigenschaften der vom Lautsprecher erzeugten Schallwellen im Raum im Fokus. Beispiele für diese Arbeitsweise sind meine composition/Performance „ohne mich wäre alles noch viel schlimmer“, in der ich mich selbst vor dem Lautsprecher positioniere und durch kleine Bewegungen die Klangfarbe beeinflusse. In einer anderen Arbeit lege ich Metallplatten vor dem Lautsprecher und erzeuge Reflexionen, die den Klang filtern. Im Stück „The Drill“ ist mein Kontrabass, den ich im Gehen am Platz um die eigene Achse drehe als Filter des elektronischen Klangs eingesetzt. Ich möchte mit diesen Ideen weiter Forschen und etwa mit Stein experimentieren.

Das Resultat ist eine polyphone Klangwelt, in der elektronische Klänge mit Naturklängen aus dem Krastal verschmelzen und in einem performativen Konzert akustisch manipuliert werden."



konzert:
samstag, 20. august um 20 Uhr
bildhauerhaus - krastal


https://matija.klingt.org//

caterpillar. artist in residence bei Kunstwerk Krastal.

Eva Funk und Céline Struger
artists in residence
1.5 - 31.5.2021
ausstellung:
19.9 - 9.10.2021
kuratiert von Attila Rath Geber

Eva Funk und Céline Struger befassen sich mit zeitgenössischen Fragestellungen von Skulptur, wie Flüchtigkeit und Örtlichkeit. Beide Künstlerinnen wuchsen in Kärnten in einem ländlichen Umfeld auf, welches ihren späteren Skulpturbegriff nachhaltig prägte und sich heute in einem gemeinsamen Grundtenor im Umgang mit Form und Substanz äußert. Die Künstlerinnen lassen in ihren künstlerischen Arbeiten antikapitalistische, mystische und z.T. feministische Narrative mitschwingen. Zudem arbeiten beide ortsspezifisch, wobei natürliches Fundmaterial wie Keramik, Hölzer, und Gestein eine besondere Rolle einnehmen.

Für ihren Arbeitsaufenthalt im Krastal bauen Funk und Struger temporär eine Ausgrabungsstätte im Marmorsteinbruch auf. Dabei untersuchen sie die lokale Pflanzenwelt, arbeiten interdisziplinär mit Geologen und Paläontologen zusammen und beantworten wissenschaftliche Fragestellungen mit Möglichkeiten der zeitgenössischen Kunst.


vernissage
sonntag, 19. september ab 16 Uhr
bildhauerhaus - krastal


finissage
samstag, 9. oktober ab 16 Uhr
bildhauerhaus - krastal

https://evafunk.net/

https://celinestruger.com/ 

gelbe Stühle. artist in residence bei Kunstwerk Krastal.

„wir Künstlerinnen begegnen einander"

artists in residence
8.6 - 14.6.2021

Ruth Mateus Berr, Christiane Neckritz, Rosa Roedelius, Heliane Wiesauer-Reiterer
organisation und leitung: Heliane Wiesauer-Reiterer

Experimenteller Raum - Diskussionsraum
[ Reden, Denken, Arbeiten, Handeln ]

" Die Entscheidung ist gefallen: raus aus der gewohnten Umgebung, eintauchen in das ursprüngliche Krastal, das Tal, das wir mit all seine Eigenheiten, seiner Ruhe, Kraft und Energie kennen und lieben. Wir Vier werden das Tal neu erkunden und mit dem dortigen Material, dem Marmor oder mit Fundstücken arbeiten, malen, schreiben, denken, kommunizieren und uns austauschen. Gemeinsam lachen, kochen, essen, trinken und über das Leben und die Kunst nachdenken und philosophieren. Wir werden einander zuhören und selber gehört werden. Wir werden die Erde unter den Füßen spüren, die Natur, den Wald und die Sonne wahrnehmen, den Nebel im Wald aufsteigen sehen, die Hitze im Steinbruch und die Kühle des Tales auf der Haut zu spüren. Wir werden fernab vom Lärm der Städte in der Natur leben, absichtslos sein und sehen was mit uns geschieht … " 

 

artists in residence 25.5 - 31.8.2020 

Heidelinde Gratzl feat. Surin Karu
Koordination: Peter H Schurz 

artists in residence 10.8 - 31.8.2019 

Luisa Kasalicky und Siegfried Zaworka
kuratiert von Meina Schellander
mitarbeit: Romana Egartner 

artist in residence 25.6 - 30.7.2018 

Martina Funder
koordination: Peter H. Schurz

artist in residence 25.6 - 30.7.2018
Claus Prokop - Expedition
koordination: Peter H. Schurz

artist in residence 15.7 - 5.8.2016
Hannes Egger - The artist is absent – perform yourself 

artists in residence 15.7 - 5.8.2016 

Sigrid Friedmann, Ulrich Kaufmann - Datenträger Mensch

artist in residence 30.5 - 21.6.2015 

Hubert Sielecki

  

artist in residence 30.5 - 21.6.2015 

zweintopf - Eva Pichler, Gerhard Pichler 

artist in residence 1.6 - 21.6.2014 

Gertrude Moser-Wagner

artist in residence 1.6 - 21.6.2014
Beverly Piersol

artist in residence 23.6 - 23.7.2013 

Birgit Knoechl

artist in residence 23.6 - 23.7.2013 

Markus Wilfling

artist in residence 10.6 - 30.6.2012 

Alien Productions
Martin Breindl | Norbert Math | Andrea Sodomka

artist in residence 4.6 - 25.6.2011 

Bella Ban 

artist in residence 4.6 - 25.6.2011 

Eric Kressnig

artist in residence 6.6 - 27.6.2010 

James Clay

artist in residence 6.6 - 27.6.2010 

Inge Vavra