skulptur - symposion - interdisziplinäre projekte 

[Personale] 

Einzelausstellung im Bildhauer:innenhaus - Krastal, von Vereinsmitgliedern. 

Performance von Künstlerin Katharina Mörth im Eisenkokon. Recycling kunst aus gasherdteilen
Fotografie und Zeichnung. Leuchtkasten von Katharina Mörth.  Zeitgenössische Abstrakte Fotografie.
Katharina mörth beim Arbeiten mit der Flex. Schleifen der Steinskulptur Open mind. Krastaler Marmor. Bildhauersimposion
filigrane Metallskulptur von Katharina Mörth bei Sculpture by the Sea in Sydney. klimakunst. metallblume. filigrane Skulptur

Katharina Mörth

6. 6. - 28. 6. 2026

Eröffnung:
Samstag 6. Juni ab 18:00 Uhr

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag 17 - 20 Uhr
Samstag & Sonntag 11 - 19 Uhr
oder nach telefonischer Absprache


Finissage:
Samstag 27. Juni ab 18:00 Uhr

 [Link zum Presseordner (Drive) mit den Fotos] 

Fragile Substanz – Vom Widerstand zur Leichtigkeit
Katharina Mörth arbeitet mit dem Widerstand des Materials und mit dem Moment, in dem dieser Widerstand kippt. 


Im Krastal transformiert sie Krastaler Marmor von einem massiven Körper zu einem durchlässigen Gefüge: Durch Öffnungen, Durchbrüche und Reduktion entsteht ein Spannungsfeld zwischen Innen und Außen. Der Stein verliert seine Schwere nicht, aber seine Eindeutigkeit. Er wird Raum, Hülle, Übergang.



Auch ihre Metallskulpturen folgen diesem Prinzip. Filigrane, organisch anmutende Strukturen reagieren auf Licht, Schatten, Temperatur und Bewegung. Spezielle Lackierungen verändern ihr Erscheinungsbild je nach Umgebung. Metall wird nicht behauptet, sondern antwortet. 

Zeit und Klima schreiben sich sichtbar in die Arbeit ein. Zentral ist die Idee eines schützenden, zugleich offenen Raums. Mörths Skulpturen formulieren keine Aussagen, sie erzeugen Erfahrung: zwischen Nähe und Distanz, Körper und Umraum, Wahrnehmung und Verantwortung. 

Holz und Fotografie erweitern dieses Denken. Fotografie löst Oberfläche und Licht aus dem Gegenständlichen und verschiebt die Skulptur in eine immaterielle Ebene. 

Kurzvita

Katharina Mörth ist eine österreichische Bildhauerin. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der Berufsfachschule für Holzbildhauerei in München und schloss mit dem Gesellenbrief ab. Anschließend studierte sie an der Universität für angewandte Kunst Wien bei Adolf Frohner und Sepp Auer, Abschluss mit Auszeichnung. Sie arbeitete als Werkstattassistentin im Atelier von Erwin Wurm.Ihre Arbeiten werden international gezeigt. 2025 war sie als erste Österreicherin zur renommierten Ausstellung Sculpture by the Sea in Sydney eingeladen. Katharina Mörth realisierte über 30 permanente Skulpturen im öffentlichen Raum und war an mehr als 80 Ausstellungen weltweit beteiligt.Ihre internationale Tätigkeit umfasst Ausstellungen, Artist-in-Residence-Programme, Bildhauersymposien und Projekte u. a. in Europa, Afrika, Asien, Australien sowie Nord- und Südamerika. Seit 2022 ist sie Mitglied des internationalen Künstlerkollektivs Sculpture Nomad. 

filigrane Metallskulptur, zeitgenössische Skulpturen der Österreicherin Katharina mörth. Inspiration Distel.
Sammlerstück aus Krastaler Marmor.  Spirale aus Stein, filigrane gartenskulptur von Katharina Mörth.
Leuchtkokon, Metallskulptur von Katharina Mörth.  Licht und Schatten, organisch - geometrische Skulpturen.
open mind, Steinskulptur aus Krastaler Marmor, durchbrochene Steinskulptur von Katharina Mörth, Sammlerstück.

PETER DÖRFLINGER

6.6 - 29.6.2025
bildhauer:innen haus - krastal

In der Hauptsache ist es der ständige Versuch, die Figur als solche, während der Arbeit zu finden, und fest zu machen. Meine bildhauerische Arbeit ist prozessorientiert. Somit wird, auf das Ergebnis vorgreifende Modelle, im Großen und Ganzen ebenso verzichtet, wie auf "intellektuelle Konzepte". Begleitet wird mein Tun von Skizzen. Vom freien Spielen, am Anfang, vagen Vorstellungen und Ideen, entstehen allmählich Verdichtungen, bis sich zu einem Zeitpunkt eine einzige verbliebene Möglichkeit klärt. Bei der Arbeit an einer Steinskulptur "sickert" der Raum allmählich in den Stein hinein, umfasst die entstehende Figur. Bei den sich aufbauenden Holz- und Papierarbeiten wird der vorhandene Raum allmählich von Diesen umfasst. Beide Möglichkeiten sind für mich gleichermaßen interessant und faszinierend.

Biografisches:

1957 in Villach geboren, lebt u. arbeitet in Wien Kärnten Osttirol. Bootsbaulehre 1974 - 77.
Ab 1979 als Autodidakt im Steinbruch Lauster , Krastal. Assistent bei Max Gangl und eigenständige.
Arbeiten als freischaffender Bildhauer. Neben Stein u. Holz , beginnen ab 1999 erste Versuche mit dem Werkstoff Papier. 

organische Steinskulptur von Peter Dörflinger.
helle Steinskulptur von Peter Dörflinger.
Peter Dörflinger vhinter großer organischer skuptur mit durchbrüchen.

ANDRES KLIMMBACHER

infiniteLOOPS
10.8 - 1.9.2024
bildhauer:innen haus - krastal

unter diesem Titel zeigt Andres Klimbacher seine neuesten Skulpturen die sich mit der Unendlichkeit beschäftigen. Einerseits haben ihn die ständigen Wiederholungen der selben Abläufe der jüngsten Vergangenheit gesellschaftlich, politisch aber auch geschichtlich dazu veranlasst, andererseits das starke Interesse an komplexen geometrischen Formen. Die ausgestellten Skulpturen mit nur einer Fläche und einer Kante entwickelten sich aus der Möbiusschlaufe von M.C. Escher. Die Arbeiten stellen eine Auseinandersetzung mit „theoretischer“ und realer Wirklichkeit dar. Es ist dies ein Thema, dass uns derzeit wahrscheinlich alle beschäftigt: was ist „fake“ und was ist „wirklich“, wirklich.


Andres Klimbacher, infinity loops bei def Ausstellung Personale im Krastal.
Andres Klimbacher, infinity loops bei def Ausstellung Personale im Krastal

NICLAS ANATOL WALKENSTEINER

STEINREICH

26.8 - 24.9.2023
bildhauer:innen haus - krastal

Niclas Anatol zeigt mit seiner Personale im [kunstwerk] krastal einen Überblick über sein 10jähriges Schaffen im Material Stein. In Kombination mit Malerei, Objekten (Mixed Media) und Zeichnungen werden Skulpturen aus Krastaler Marmor in Beziehung gesetzt. Wichtig ist Anatol, einen Querschnitt durch sein bisheriges Schaffen mit Schwerpunkt auf die letzten 10 Jahre Steinbildhauerei, zu zeigen. Formal bewegt sich Anatol zwischen Figuralem und Abstraktem, wie man es aus seiner Malerei auch kennt.

Transformation als Schlüsselbegriff in der künstlerischen Auseinandersetzung soll bei der Personale fokussierter ins Zentrum gerückt werden. Die Veränderung der Struktur durch Farbe und Tiefe in der Malerei (Fotos dienen hier als Inspirationsquellen) wird mittels Zeichnung weitergeführt und zur gezielten Veränderung der Oberfläche im skulpturalen Bereich, im speziellen der Steinbildhauerei, weitergeleitet und mittels übergreifender Methoden und Fragestellungen erarbeitet. Die Kraft der Konstruktion gewollter Ästhetik steht der Unkontrollierbarkeit der Dekonstruktion durch Umwelteinflüssen, Zeit oder Gewalteinwirkung entgegen, und formt im Prozess Neues. Die Verortung der Skulpturen ist hier ebenso ein Aspekt wie die gezielte Manipulation der Oberfläche des Objektes. Dem puren Prozess soll ein Skelett, ein Träger geboten werden, dem der Künstler seine intuitive Herangehensweise aufzeichnet. Ob mit Trennscheibe, Hammer und Meisel, Stift oder Pinsel, die strukturelle Definition der jeweiligen Oberflächen, sind eine immer neue grafische Interpretation von natürlichen Strukturen. Das sich immer währende neu zu Erfinden ist dem Künstler sehr wichtig. Die Beschäftigung mit Bildhauerei hat das in sich Wiederkehrende, Konzentrierte und Geschlossene seiner Arbeitsmethoden noch um den Faktor der Geschwindigkeit und der körperlichen Leistung eindeutig erweitert.

Sich auf nichts festlegen sondern das Erkannte, Erlernte und Verstandene wieder und wieder zu Dekonstruieren und neue Fassetten daran zu entdecken, ist das prägnante an meinem künstlerischen Schaffen. Es ist ein ewiges Rad (Ring) das Ergebnisse zu Prozessschritte erklärt und dadurch neuen Schwung und Antrieb erhält. Was wirklich Zählt ist der Prozess und nicht das „fertige Werk“. So Anatol.


abstraktes gemälde von Niclas anatol walkensteiner im Hintergrund, im Vordergrund papiermachee Skulpturen von ihm.
Gemälde und Steinskulpturen von Niklas Anatol Walkensteiner bei seiner Personale im Kunstwerk Krastal.  Einzelausstellung.
Niclas anatol walkensteiner , Steinskulpturen und Bilder bei seiner Ausstellung im Kunstwerk Krastal.  Einzelausstellung

attila rath geber


formen des vergessens und andere exquisite delirien

20.8 - 25.9.2022
bildhauerhaus - krastal


gelber klebelinie am Boden. ausstellungsraum für Interdisziplinäre Projekte und Kunst.

Gabriela Nepo-Stieldorf

LIMITS OF BALANCE
1.8 - 29.8.2021
bildhauerhaus - krastal

Ein Ausloten der Möglichkeiten der Grenzen der Balance, von Statik und Bewegung, von Ruhe und Spannung in bildnerischen Werken, in Bewegung, in akustischen Impulsen, im sozialen Gefüge ….

Ähnlich dem labilen Gleichgewicht in der Gesellschaft, in der eine kleine Verschiebung zum Kollaps führen kann, gelten die gleichen Regeln für Konstruktionen in der Natur und in der Kunst, für den Menschen und die Architektur. Solange das Gesetz des Schwerpunktes beachtet wird, sind Drehungen, Schrägen und Auskragungen möglich und erhöhen die Spannung. Eine feine stabile Linie kann ein ganzes Gebilde stützen, entfernt man diese, stürzt alles zusammen.

Die Ausstellung wird vollständig durch eine Zusammenarbeit mit Annamaria Gelmi Trient, Italien und Jure Markota Slovenien, die jeweils einige Tage zu diesem Thema am Ort arbeiten in verschiedensten Materialien.


Eine Ergänzung in die Bewegung mit Körpern mit der Tänzerin Marina Rützler unterstützt die Wahrnehmung der Umgebung. Der Erdung als physische und psychische Basis für unsere Verankerung , den Grenzen bzw. dem Überschreiten der Balance als Basis unserer Wahrnehmung und der Notwendigkeit zu Veränderungen wollen wir uns im Rahmen der Matinée diskursiv annähern.


Gabriela Nepo-Stieldorf ist während ihrer Personale ‚LIMITS OF BALANCE’ verstorben.
Am Samstag, 28. August ab 15:00 Uhr findet eine Feier in ihrem Sinne im Bildhauerhaus statt.

Skulptur Limits of balance von Gabriela Nepo-Stieldorf bei Ihrer Personale im Kunstwerk krastal

Sigrid Friedmann - Ulrich Kaufmann


2020
5050

 

14.8 - 3.9.2020
bildhauerhaus - krastal
 


5050 2020 bezeichnet einerseits das Jahr der Ausstellung und auf der anderen Seite die Zusammenarbeit von Sigrid Friedmann und Ulrich Kaufmann. Beide KünstlerInnen arbeiten sowohl getrennt voneinander an individuellen Projekten als auch zusammen an gemeinsamen Werken. Geht es in Friedmanns Arbeiten um Schichten und das Freilegen dieser in unterschiedlichen Tiefen so geht es bei Kaufmann meist um seinen persönlichen Zugang zu sich selbst. Zusammen bespielen Friedmann und Kaufmann Räume mit Objekten, Projektionen und viel Gefühl, das auch bei den Besucher/innen beim Begehen, Behören, Beschauen entstehen soll.

Sigrid Friedmann und Ulrich Kaufmann zeigen Fotoarbeiten und speziell für das Bildhauerhaus entwickelte Licht-, Raum- und Videoinstallationen. Sie geben einen Einblick in ihre gegenwärtige Arbeit nach 20 Jahren individuellen und gemeinsamen Schaffens.

setzen, legen, stellen
versetzen, verlegen, verstellen
übersetzen, überlegen, überstellen
entsetzen, entlegen, entstellen
aussetzen, auslegen, ausstellen


Sigrid Friedmann
Der Ort inspiriert die Künstlerin mit Stein zu arbeiten. Als Medienkünstlerin widmet sie sich dem Stein nicht mit Meißel und Hammer, sondern mit Licht. Sie bearbeitet den harten Stein mit Software, die Oberflächen mit Schnittprogrammen.


Ulrich Kaufmann
Authentizität und Video
Filminstallation. Eine Beobachtung des Beobachtens, eine Überwachung des Überwachens, eine Dokumentation über das Dokumentieren, die sich selbst und ihre Machart in Frage stellt.

video Ausschnitt von Sigrid Friedman und Ulrich Kaufmann bei ihrer Ausstellung personale im Kunstwerk Krastal
video Ausschnitt von Sigrid Friedman und Ulrich Kaufmann bei ihrer Ausstellung personale im Kunstwerk Krastal

ULRICH PLIESCHNIG

(to)layer/schichten

11.7 - 3.8.2019
bildhauerhaus - krastal


Ulrich Plieschnig wird heuer im Zuge der Personale in den Ausstellungsräumen des Bildhauerhauses im Krastal großformatige Leinwandbilder sowie kleinformatige Arbeiten auf Papier präsentieren. Im Außenbereich werden weiters einige seiner im Krastal entstandenen Steinskulpturen zu sehen sein.

Seit drei Jahrzehnten malt Ulrich Plieschnig mit stark verdünnter, in Terpentin aufgelöster Ölfarbe, die er aufschüttet, mit dem Pinsel verteilt, wieder abfließen läßt und erneut aufschüttet, bis sich die freie Komposition aus der Fläche heraus in ein (scheinbar) dreidimensionales Objekt verwandelt. In seinen neuesten Bildern lösen sich die Konturen zunehmend auf. Das übrig bleibende, farb- und formenreduzierte, wolkenartige Gebilde ist akzentuiert von durchscheinenden Pinselstrichen und Farbverdichtungen.

Ulrich Plieschnig farbverdichtungen auf Leinwand vei seiner Personale im Kunstwerk Krastal.

HELIANE WIESAUER-REITERER


VON DEM TEILUNG ZUM TEILEN

malerei - grafik - objekt- skulptur - installation

 

11.8 - 1.9.2018
bildhauerhaus - krastal 



eröffnung:
freitag, 10. August 2018, 18:00 Uhr

Begrüßung:
Arch. Peter H. Schurz und Mag. art Helmut Machhammer [kunstwerk] krastal

Einführende Worte:
Dr. Berthold Ecker, Kurator der Ausstellung (Museum MUSA Wien)

Heliane wiesauer-reiterer, steinstehlen im Krastal.

MEINA SCHELLANDER


Der Kopf ist ein Feld, ist ein Denkraum

bildhauerhaus - krastal

5.8. - 26.8.2019

meina Schellander, zeichnung der Kopf ist ein Denkmals. Personale, Einzelausstellung im Verein kunstwerk krastal.